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Rätselraten um Wrackteile der verschwundenen Egyptair im Mittelmeer

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Rätselraten um Wrackteile der verschwundenen Egyptair im Mittelmeer

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Der Egyptair-Flug MS804 von Paris nach Kairo ist wohl über dem Mittelmeer abgestürzt. Der Fluggesellschaft zufolge seien Wrackteile des Airbus A320, Schwimmwesten sowie Plastikteile bei der griechischen Insel Karpathos geortet worden. Das demntierte jedoch die griechische Flugbehörde. Die georteten Teile stammten nicht von einem Flugzeug.

Das ägyptische Luftfahrtministerium kündigte an, eine Untersuchung einzuleiten. An den Ermittlungen soll auch Frankreich teilnehmen. Dem ägyptischen Luftfahrtminister Scharif Fathi zufolge habe die Maschine kein Notsignal abgesetzt.

Analysiere man die Situation korrekt, sei ein Terroranschlag wahrscheinlicher als technisches Versagen, spekulierte Fathi.

Der Airbus war auf dem Weg von Paris nach Kairo, als er gegen 2 Uhr 30 vom Radar verschwand – etwa 280 Kilometer vor der griechischen Küste. An Bord waren neben den zehn Crew-Migliedern und Sicherheitskräften 56 Passagiere, die meisten stammten aus Ägypten und Frankreich, es waren auch Fluggäste aus zehn weiteren Ländern an Bord. Unter ihnen auch ein kleiner Junge und zwei Babys. Von Deutschen, Schweizern oder Österreichern war nicht die Rede.

An der Suche beteiligten sich Schiffe und Flugzeuge aus Frankreich, Griechenland und Ägypten, auch ein Containerschiff aus Hamburg ist im Einsatz. Die Suche konzentriert sich auf die Gegend rund 240 Kilometer süd-südöstlich vor der griechischen Insel Karpathos.
Auch Großbritannien und die USA boten ihre Hilfe an. Für Ägypten ist es ein schwerer Schlag für den heimischen Tourismus, meint euronews-Reporter Mohamed Shaikhibrahim am Flughafen von Kairo, wo die Maschine eigentlich nach vier Stunden Flug landen sollte: “Eine weitere Katastrophe, die eine Serie von Zwischenfällen in der ägyptischen Luftfahrt fortsetzt. Dadurch wächst sicher der Druck auf die ägyptischen Behörden, die Sicherheit zu erhöhen.”

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