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"Brexit"-Sorgen: US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

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"Brexit"-Sorgen: US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

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Die US-Zentralbank Fed dreht vorerst nicht an der Zinsschraube. Zu schwach sind die Konjunkturdaten aus dem Inland. Zu groß die Unsicherheiten, die unter anderem durch einen möglichen “Brexit” drohen. Klare Signale hinsichtlich eines Termins für eine Zinsanhebung gab es nicht. US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen erklärte: “Den Brexit, die kommende Entscheidung Grobritanniens, ob es in der EU verbleibt oder nicht, haben wir diskutiert und ich kann sagen, dass es einer der Faktoren für die heutige Entscheidung war.”

Die Anleger an der Wall Street reagierten enttäuscht: Der US-Leitindex verzeichnete den fünften Verlusttag in Folge. Der Dow Jones fiel um 0,2 Prozent auf 17 640 Punkte.

Nach der Entscheidung der US-Bank lassen auch die Japaner den Leitzins unangetastet. In
Marktkreisen wird jedoch damit gerechnet, dass die Bank of Japan die geldpolitischen Zügel bei ihrer Sitzung im Juli weiter lockert.

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