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Südsudan: UN-Sicherheitsrat fordert Einstellung der Kämpfe

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Von Euronews
Südsudan: UN-Sicherheitsrat fordert Einstellung der Kämpfe

<p>Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat auf einer Dringlichkeitssitzung die Bürgerkriegsparteien im Südsudan nachdrücklich dazu aufgerufen, <a href="http://de.euronews.com/2016/07/09/neue-kaempfe-im-suedsudan/">ihre Kämpfe einzustellen</a>. Das Gremium sei im Gegenzug bereit, über eine Verstärkung der rund 16.000 Personen umfassenden UN-Mission im Land nachzudenken. Die UN-Mission im Südsudan berichtete, zwei ihrer Unterkünfte in Juba seien bei den Kämpfen beschädigt worden.</p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/UNSG?src=hash">#UNSG</a> shocked and appalled by the heavy fighting that is currently taking place in Juba – Full Statement: <a href="https://t.co/kRAIjvj1Yh">https://t.co/kRAIjvj1Yh</a></p>— <span class="caps">UNMISS</span> (@unmissmedia) <a href="https://twitter.com/unmissmedia/status/752177847461146625">July 10, 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p><em>Auch das US-Außenministerium forderte die Einstellung der Gefechte. Es ordnete den Abzug aller Mitarbeiter der Botschaft an, deren Dienste nicht unverzichtbar seien</em> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">The United States demands an immediate end to the fighting in South Sudan. <a href="https://t.co/8h0E7WgCB3">https://t.co/8h0E7WgCB3</a></p>— Department of State (@StateDept) <a href="https://twitter.com/StateDept/status/752302312320823296">July 11, 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p> <p>Rund 10.000 Menschen flohen nach Angaben humanitärer Helfer vor den Kämpfen der Regierungstruppen (<span class="caps">SPLA</span>) mit den früheren Rebellen (<span class="caps">SPLA</span>-IO) des Vizepräsidenten Riek Machar.</p> <p>Zwischen Freitag und Sonntag wurden nach Regierungsangaben in der Hauptstadt Juba rund 270 Menschen getötet. Auch am Flughafen Jubas gab es heftige Kämpfe, der Flugbetrieb wurde eingestellt.</p> <p>Die Gefechte in Juba hatten am Freitagabend in der Nähe des Regierungsviertels begonnen, während sich Präsident Salva Kiir anlässlich des fünften Jahrestags der Unabhängigkeit mit Machar traf.</p> <p>Beide hatten ihren Ende 2013 begonnenen blutigen Machtkampf offiziell beigelegt und im April eine Einheitsregierung gebildet.</p>