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Der Ingenieur hat ausgedient - Porsche fährt auf Elektro ab

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Der Ingenieur hat ausgedient - Porsche fährt auf Elektro ab

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Für sein Elektro-Projekt «Mission E» will Porsche etwa 700 Millionen
Euro am Stammsitz in Zuffenhausen investieren und für den Bau des bis 2020 angekündigten E-Autos mehr als 1.400 neue Arbeitsplätze schaffen. In der Fertigung am Stammsitz werde eine eigene digitale Fabrik entstehen, kündigte Personalvorstand Andreas Haffner an.

Insgesamt soll der Anteil der Mitarbeiter mit Hochschulabschluss mit IT-Qualifikationen von 5 auf 30 Prozent steigen, der der Elektrotechniker von 10 auf 25 Prozent. Der Anteil der klassischen Ingenieure soll von 60 auf 25 Prozent zurückgehen. Porsche beschäftigt weltweit rund 26.000 Mitarbeiter.

“Mission E” zielt auf ein Serienmodell in der Liga des “Model S” des US-Eltektroautoherstellers Tesla.

Angepeilt sind 600 PS, ein drahtloses Ladegerät, und bis zu 500 Kilometer Reichweite. Es soll vor dem Ende des Jahrzehnts an den Start gehen.

“Im Moment hätte ein ein elektrischer 911er, oder eine Hybrid-Version unserer Meinung nach keinen Sinn,” erklärte August Achleitner, der 911-Produktleiter, in einem Interview mit der australischen Website "Drive". “Ein solches Konzept innerhalb der engen Auslegung eines 911 hat viele Nachteile. Natürlich könnten wir es machen, aber so ein Auto würde so schwer werden, dass wir es nicht anbieten würden.”

Achleitner sagte auch, dass die Kunden (noch) nicht bereit seien für einen 911er als Hybrid- oder Elektroauto.

su mit dpa

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