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Hilfsorganisation warnt: "Schlepper werden immer rücksichtsloser"

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Hilfsorganisation warnt: "Schlepper werden immer rücksichtsloser"

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Der Strom von Flüchtlingen und Migranten von Nordafrika nach Italien reißt nicht ab. In den vergangenen drei Tagen erreichten mehr als 1.000 Menschen die italienische Küste über das Mittelmeer.

Ein Großteil der Migranten wurde von der italienischen Küstenwache aus Seenot vor der libyschen Küste gerettet.

Auch die Organisation Ärzte ohne Grenzen hilft Migranten und Flüchtlingen im Mittelmeer. An Bord ihres Bootes Argos werden Menschen mit Trinkwasser und Nahrung versorgt. Auch eine Dusche wird an Bord angeboten.

Die Organisation MOAS (Migrant Offshore Ais Station) warnt gleichzeitig davor, dass die Schlauchboote immer enger beladen und die Schlepper immer rücksichtsloser werden.

Am Donnerstag hatten die italienische Regierung und die Internationale Organisation für Migration eine Abschreckungskampagne gestartet. Migranten erzählen darin von Gefahren wie Menschenhandel und sexueller Gewalt.

Die Aktion richtet sich an sogenannte Wirtschaftsmigranten aus Ländern südlich der Sahara.

Seit Beginn des Jahres haben nach Informationen der Internationalen Organisation für Migration mehr als 250.000 Menschen die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa auf sich genommen. Das sind rund 30.000 mehr als in der gleichen Periode des vergangenen Jahres.

Mehr als 3.000 Migranten kamen seit Januar im Mittelmeer ums Leben – 2015 waren es knapp 2.000 gewesen.

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