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Italienische Küstenwache rettet über 2100 Menschen aus Mittelmeer

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Italienische Küstenwache rettet über 2100 Menschen aus Mittelmeer

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Die italienische Küstenwache hat nach eigenen Angaben bei mehreren Operationen im Mittelmeer über 2150 Migranten und Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Die meisten von ihnen waren in Schlauchbooten auf dem Weg von Libyen nach Italien. Unter den Bootsinsasssen befanden sich mehrere Frauen und Kinder. Insgesamt verzeichnete die Küstenwache 18 Einsätze.

Die Internationale Organisation für Migration schätzt, dass seit Jahresbeginn fast 3000 Menschen im Mittelmeer starben oder verschwanden. Dies wären fast 1000 Menschen mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres.

931 Gerettete trafen am Sonntag mit dem norwegischen Schiff Siem Pilot im Hafen von Cagliari auf Sardinien ein. Weitere 721 Menschen gingen im Hafen von Reggio Calabria an Land. Der italienische Zivilschutz und Hilfsorganisationen nahmen die Bootsflüchtlinge in Empfang.

Vor allem im Westen Libyens legen immer wieder nicht hochseetaugliche und überfüllte Boote Richtung Italien ab. Schleuser nutzen dabei die Anarchie in Teilen des Landes, in dem mehrere Regierungen um die Macht kämpfen.

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