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Berlin: Demonstration gegen Flüchtlinge

In der deutschen Bundeshauptstadt Berlin haben Demonstrationen für und gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung stattgefunden. Zur dritten Demonstration des rechtspopulistischen Bündnisses, da

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Berlin: Demonstration gegen Flüchtlinge

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In der deutschen Hauptstadt Berlin haben rund 1300 Rechtspopulisten und Neonazis gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung demonstriert. Sie zogen unter dem Motto “Merkel muss weg” durch die Berliner Innenstadt. Gleichzeitig gingen rund 1000 Gegendemonstranten unter dem Motto “Für ein solidarisches Berlin – gegen rechte Hetze” auf die Straße.

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"Ich kann mir diesen Satz beim besten Willen nicht zu eigen machen."

Horst Seehofer Bayerischer Ministerpräsident

Die Flüchtlingspolitik sorgt unterdessen weiter für Ärger in der Union. CSU-Chef Horst Seehofer hat sich von Bundeskanzlerin Angela Merkels Ausspruch “Wir schaffen das” distanziert. Der bayerische Ministerpräsident sagte, er könne sich Merkels Satz “beim besten Willen nicht zu eigen machen”.

Seit den Anschlägen von Würzburg und Ansbach ist die Flüchtlingsdebatte und mit ihr der politische Streit neu entfacht. Die Demonstrationen gegen Flüchtlinge verlieren aber an Zulauf. Es war das dritte Mal in diesem Jahr, dass das Bündnis “Wir für Berlin & Wir für Deutschland” zur sogenannten “Merkel muss weg”-Demonstration gegen Flüchtlinge aufgerufen hatte. Während im März noch 3000 Teilnehmer kamen, gingen jetzt nur rund 1300 auf die Straße..