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Nach Aufregung um Trump-Äußerungen: Obama wird deutlich

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Nach Aufregung um Trump-Äußerungen: Obama wird deutlich

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Er ist der mächtigste aller Trump-Kritiker der vergangenen Tage: US-Präsident Barack Obama hat den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner für seine Äußerungen über eine muslimische Soldatenfamilie schwer verurteilt. Das Staatsoberhaupt äußerte sich bei einem Treffen mit Singapurs Ministerpräsident Lee Hsien Loong: “Der Gedanke daran, dass er die Familie eines Kriegsgefallenen angreift, die für unser Land ein so großes Opfer gebracht hat. Die Tatsache, dass er sich in wichtigen politischen Themen in Europa, im Nahen Osten und in Asien offensichtlich nicht einmal Grundkenntnisse hat. Das zeigt, dass er erschreckend unvorbereitet dafür ist, Präsident zu sein.”

Obame forderte zudem die Republikaner dazu auf, sich deutlicher von ihrem umstrittenen Kandidaten zu distanzieren. Führende Mitglieder der Partei wie der Senator John McCain hatten Trumps Äußerungen öffentlich deutlich kritisiert. Der republikanische Abgeordnete des Repräsentantenhauses Richard Hanna erklärte sogar, er werde die Demokratin Clinton wählen. “Die Frage, die sie sich selbst stellen müssen, ist doch, warum sie ihn immer noch unterstützen, obwohl sie immer wieder deutlich sagen müssen, dass das, was er sagt, inakzeptable ist?”, so Obama. “Was sagt das über eine Partei?”

Trump schoss zurück. Obama und die demokratische Präsidentschaftskandidatin und ehemalige Außenministerin Clinton hätten den Nahen und Mittleren Osten destabilisiert und der IS-Miliz übergeben, so ein Statement des Kandidaten.

Vorausgegangen waren Tiraden aus dem Wahlkampflager Trumps, wie sie selbst für den schillernden Immobilienmilliardär nicht üblich sind. Er griff die Familie eines für die USA im Krieg gefallenen Muslim an, verstrickte sich in haarsträubende Aussagen zum Ukraine-Konflikt und seine Beziehung zu Russlands Präsident Wladimir Putin. Nachweisliche Lügen inklusive. Ganz nebenbei bezeichnete er seine Gegnerin Hillary Clinton noch schnell als “Teufel” und unterstellte für den 8. November schon mal vorsorglich für den Fall einer Niederlage Wahlbetrug.

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