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Misslungener Scherz: Massenpanik an der Costa Brava

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Von Euronews
Misslungener Scherz: Massenpanik an der Costa Brava

<p>Amateurbilder einer <a href="http://de.euronews.com/2016/07/15/schock-und-panik-augenzeugen-berichten-vom-lkw-anschlag-in-nizza">Massenpanik</a> an der spanischen Costa Brava, Folge eines verunglückten Scherzes. Nach Angaben der Polizei hatten mehrere Deutsche am Dienstagabend einen sogenannten Flashmob organisiert. Die rund 200 Teilnehmer wollten an der Hafenpromenade von Platja d’Aro in Katalonien die Jagd von Paparazzi auf ihre prominenten Opfer nachstellen. Daraufhin brach Panik unter den Passanten aus. Der Polizei sei es nur mit Mühe gelungen, das Chaos wieder unter Kontrolle zu bringen, so ein Sprecher. </p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="en" dir="ltr">There’ve been relevant incidents in Platja d’Aro streets caused by flash mob that derived in stampede, it’s a <span class="caps">FALSE</span> <span class="caps">ALARM</span></p>— Platja d'Aro Policia (@platjaropolicia) <a href="https://twitter.com/platjaropolicia/status/760599880159068160">2 août 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Ein ärgerlicher Vorfall, so der Chef des örtlichen Katastrophenschutzes, Josep Solé: “Die Aktion war für Beobachter nun einmal schwierig zu deuten, vieles wies auf kriminelle Aktivitäten hin. Aber da war niemand als Dschihadist verkleidet, und es gab keine Waffen, Drohungen oder Zwang.” </p> <p>Ahnungslose Passanten glaubten Waffen zu sehen und Schüsse zu hören. Auch die Verkäuferin Aida Fernandez glaubte an einen Anschlag: “Da war doch Rauch in den Straßen und da habe ich gedacht, dass eine Bombe hochgegangen ist, oder dass jemand geschossen hat. Ich habe den Laden geschlossen und bin mit den anderen Leuten weggerannt.” </p> <p>Betreuer einer Jugendfreizeit hatten die Aktion organisiert. Fünf von ihnen wurden festgenommen, waren am Mittwochnachmittag aber wieder auf freiem Fuss. Ihnen wird Störung der öffentlichen Ordnung vorgeworfen.</p>