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Neuer nordkoreanischer Raketentest beunruhigt Japan: "Ernstzunehmnende Bedrohung"

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Neuer nordkoreanischer Raketentest beunruhigt Japan: "Ernstzunehmnende Bedrohung"

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Trotz internationaler Warnungen und UN-Resolutionen hat Nordkorea erneut einen Raketentest durchgeführt. Das südkoreanische Verteidigungsministerium erklärte, eine Mittelstreckenrakete sei im Südwesten Nordkoreas gestartet und rund 1000 Kilometer in Richtung Japanisches Meer geflogen. Bereits am 19. Juli hatte Nordkorea drei ballistische Raketen abgefeuert, die bis zu 600 Kilometer in östlicher Richtung geflogen waren. Zuvor hatten Südkorea und die USA entschieden, ein Raketenabwehrsystem im Süden der Halbinsel zu errichten.

Ministerpräsident Shinzo Abe reagierte auf den neuen Test in Tokio:

“Die Landung einer nordkoreanischen Rakete in der japanischen Wirtschaftszone ist eine ernstzunehmende Bedrohung. Ich protestiere mit Entschiedenheit gegen die unverzeihliche nordkoreanische Aktion. Der Abschuss ist eine offensichtliche Missachtung von Resolutionen des UN-Sicherheitsrates. Japan wird auf diesen Verstoß mit Entschlossenheit reagieren. Dies wird in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und Südkorea geschehen.”

Das US-Militär registrierte sogar zwei Raketenstarts in Richtung Japanisches Meer. Eine Rakete sei kurz nach dem Start abgestürzt

Nordkorea hatte die vorangegangenen Raketentests als Teil einer Übung zur Simulation von Erstschlägen gegen US-Militäreinrichtungen in Südkorea bezeichnet. Dem Land sind Raketenstarts unter Verwendung ballistischer Raketentechnik durch UN-Resolutionen untersagt. 

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