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Kenia: Flüchtlinge dürfen gärteln

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Kenia: Flüchtlinge dürfen gärteln

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Die Flüchtlinge aus dem Südsudan pflanzen hier im Lager Kalobeyei in Kenia ihr eigenes Gemüse und Früchte an. Es ist ein Projekt der kenianischen Regierung in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen. Die Menschen hier haben sich freiwillig aus einem größeren Flüchtlingslager gemeldet.

Katerina Baka kam aus dem Südsudan hierher. Sie meint: “Wir wollen nicht bloß herumsitzen wie viele andere Flüchtlinge, die wollen nur faul herumsitzen. Ich bin alt, aber ich kann noch anpacken.”

Die Flüchtlinge dürfen ihre Produkte auch verkaufen und auf diese Art etwas Geld verdienen. William Erot von der kenianische Flüchtlingsbehörde sagt: “Es ist ein Pilotprojekt. Wenn es gut läuft, machen wir weiter. So haben die Flüchtlinge Nahrungsmittel und außerdem haben sie etwas zu tun, eine Arbeit zum Lebensunterhalt.”

Bisher läuft das Projekt gut. Die Menschen seien in besserer Verfassung, es gebe weniger Streit und mehr Freude.

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