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Apple iPhone 7 ohne die gewohnten Kopfhörerbuchsen: "Ruht in Frieden"

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Apple iPhone 7 ohne die gewohnten Kopfhörerbuchsen: "Ruht in Frieden"

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Bessere Kamera und Display, ok. Schnellere Chips – ja. Mehr Speicherkapazität – geschenkt. Apples neues iPhone 7 wird das Mobiltelefon sein und bleiben, in das die alten Ohrstöpsel nicht mehr reinpassen.

Seither hagelt es Tweets – manchmal auch ernster Natur.

“Ich bin fertig” stöhnt es aus Nairobi.

“Ruht in Frieden”, ruft ein Liedermacher aus Miami seinen alten Ohrhörern hinterher. “Danke für all die Musik.”

Und über die neuen «AirPods». – drahtlos per Bluetooth und extra zu erwerben, wenn man das Adapter-Gestückel zum digitalen «Lightning»-Anschluss nicht will – ergießt sich Spot und Hohn, etwa aus Nordirland: “Das Leben ist zu Kurz um auch noch Kopfhörer jede Nacht aufzuladen.”

“Einfachheit ist das nicht” – ein Ohrfeige und Referenz an Apple-Gründer Steve Jobs’ Lieblingszitat von Leonardo da Vinci “Einfachheit ist die höchste Vollendung”. (“Simplicity is the ultimate sophistication.”)

Fehlen noch der aus North Carolina, dem schon beim Drandenken eines der Teile abgeht.

…und der Vater aus Chattanooga, Tennessee, der sie in seinen beiden Kleinkindern verschwinden sieht.

- auch eine Preisfrage, bei 159 Dollar (In Deutschland 179 Euro) Einstandskosten für die «AirPods».

Die Abschaffung der traditionellen 3,5-Millimeter-Ohrhörer-Buchse war schon nach Gerüchten im Vorfeld der Präsentation als «verbraucherfeindlich» kritisiert worden. Ein Grund für den Schritt sei, dass der Platz im Inneren der immer dünneren Telefone sehr kostbar werde, so der Apple-Manager Phil Schiller bei der Vorstellung der Geräte in San Francisco. Für einen solchen Schritt brauche man «Mut». Apple wolle damit auch eine Zukunft mit weniger Kabeln einläuten.

su mit dpa

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