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Spanien: Stierhatz "Toro de la Vega" soll zum ersten Mal nichttödlich enden

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Spanien: Stierhatz "Toro de la Vega" soll zum ersten Mal nichttödlich enden

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Im spanischen Örtchen Tordesillas findet am Dienstag um 11 Uhr wieder die wohl umstrittenste Stierhatz Spaniens statt – und das, obwohl die Veranstaltung eigentlich verboten ist. Bei dem Fest Toro de la Vega wurde bisher immer ein Stier durch den Ort getrieben und von einer Menschenmenge zu Fuß oder zu Pferd mit Lanzen verletzt und schließlich getötet. Jahrelang hatten Tierschützer gegen das Ereignis protestiert. Mit Erfolg: Im Mai dieses Jahres hat das Regionalparlament der Region Kastilien-León, in der Tordesillas liegt, das Töten des Stiers mit Lanzen verboten.

Bericht von RTVE

In diesem Jahr, heißt es, soll der Stier zwar durch das Dorf getrieben, aber weder verletzt noch getötet werden. Viele Menschen waren verärgert über das Verbot und beharrten auf der Tradition. Zeitungen bezweifelten, dass sich die Teilnehmer wirklich an die neuen Regeln halten werden. Die blutige Fiesta findet seit 1534 immer am Dienstag der zweiten oder dritten Septemberwoche statt.

Es gibt andere Möglichkeiten, Spaß zu haben

Mehr zu dem Thema

Website der Veranstalter
Website der spanischen Tierschutzparte PACMA mit Infos zum Toro de la Vega
Website der Stadt Tordesillas
Bericht zum Verbot

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