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VW: Ein Jahr Abgasskandal - und kein Ende

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VW: Ein Jahr Abgasskandal - und kein Ende

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Der Abgasskandal bei Volkswagen wird in diesen Tagen ein Jahr alt. Kein Grund zum Feiern in Wolfsburg:

In Europa wächst der Unmut, dass die Besitzer von 8,5 Millionen betroffenen Fahrzeugen nicht ebenso entschädigt werden wie in den USA – was die EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska fordert. Daraufhin habe Volkswagen zugesagt, alle in Europa vom Dieselskandal betroffenen Autos bis Herbst 2017 umzurüsten.

Gleichzeitig verlangen rund 1.400 Anleger allein in Deutschland etwa 8,2 Milliarden Euro wegen erlittener Kursverluste, so das Landgericht Braunschweig, darunter auch die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und
Hessen. VW hatte erst Tage nach
dem Bekanntwerden der Betrugsvorwürfe über drohende finanzielle Konsequenzen informiert.

Und Detlef Stendel, Manager für Emissionszertifizierung aus der VW-Zentrale, war in Seoul vor die Zentralstaatsanwaltschaft geladen. Ihr Verdacht: Das VW-Management habe die Installation der Abgasmanipulation in Audi und VW-Fahrzeugen bestellt, um Emissionsprüfungen zu bestehen.

su mit Reuters

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