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Weltweite Proteste gegen Luftschläge auf Aleppo

In Berlin forderten mehrere hundert Menschen stärkere Unterstützung der notleidenden Syrer durch die deutsche Regierung und die Vereinten Nationen.

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Weltweite Proteste gegen Luftschläge auf Aleppo

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In mehr als 30 Städten weltweit haben Tausende Demonstranten gegen die Militäroffensive in der nordsyrischen Stadt Aleppo protestiert. In Berlin forderten mehrere hundert Menschen stärkere Unterstützung der notleidenden Syrer durch die deutsche Regierung und die Vereinten Nationen.

Meinung

Die internationale Gemeinschaft unternimmt nichts, also ist sie Mittäter.

Abdelaziz Almashi Gründer "Syria Solidarity Campaign"

In Istanbul formierte sich stiller Protest, unterstützt durch Plakate und Spruchbänder. Nach Angaben des syrischen Zivilschutzes sind allein seit dem vergangenen Wochenende über 1900 Bomben auf den Ostteil Aleppos niedergegangen. Nach dem Ende der Waffenruhe vor knapp zwei Wochen wurden laut den Vereinten Nationen über 320 Menschen in Aleppo getötet, darunter 96 Kinder.

In London erklärte Abdelaziz Almashi, Gründer der Syria Solidarity Campaign wenden uns an die internationale Gemeinschaft, denn sie ist Bestandteil dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Baschar Al-Assad, die Russen und die Iraner verletzen internationale Gesetze, und die internationale Gemeinschaft unternimmt nichts, also ist sie Mittäter.”_

Insgesamt forderten in London rund zweihundert Menschen ein Ende der Luftschläge auf Aleppo. Demonstriert wurde auch vor dem Weißen Haus und der russischen Botschaft in Washington D.C.