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Kämpfe in Aleppo: Immer mehr Tote, Verletzte und Flüchtlinge


Syrien

Kämpfe in Aleppo: Immer mehr Tote, Verletzte und Flüchtlinge

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Mehr Tote, mehr Verletzte, mehr Flüchtlinge: Im Osten Aleppos sind Dutzende Zivilisten durch Artilleriebeschuss ums Leben gekommen. Die Angaben schwanken zwischen 21 und 45 Toten. Darunter sind auch mehrere Kinder. Menschenrechtler und Aktivisten machen die Regierungstruppen verantwortlich. Diese rücken, unterstützt durch die russische Luftwaffe, immer weiter in die Rebellengebiete Aleppos vor.

Im UN-Sicherheitsrat ging es derweil um eine Feuerpause. UN-Nothilfekoordinator Stephen O’Brien sagte: “Im Namen der Menschlichkeit bitten wir die Einflussreichen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um Zivilisten zu schützen und den Zugang zu belagerten Bereichen Ost-Aleppos zu ermöglichen, bevor das Gebiet ein einziger, riesiger Friedhof wird.”

Mehrere Länder im Rat wollten eine zehntägige Feuerpause, um humanitäre Hilfe nach Ost-Aleppo zu lassen. Russlands UN-Botschafter Witali Tschurkin warf dem Westen vor, humanitäre Fragen nur als Vorwand für einen Regimewechsel in Syrien zu nutzen.

Syriens staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete, Rebellen hätten von der Regierung kontrollierte Gebiete im Westen beschossen. Dabei seien acht Menschen getötet worden, darunter zwei Kinder. Zehntausende sind vor den Kämpfen auf der Flucht.

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