Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Berlin: Tatverdächtiger bestreitet Anschlag auf Weihnachtsmarkt


Deutschland

Berlin: Tatverdächtiger bestreitet Anschlag auf Weihnachtsmarkt

Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière geht bei der Lkw-Todesfahrt auf einem Berliner Weihnachtsmarkt eindeutig von einem Anschlag aus. Durch den Sattelschlepper wurden in Berlin-Charlottenburg mindestens zwölf Menschen getötet. Rund 50 Menschen wurden teilweise schwer verletzt, 12 von ihnen schweben in Lebensgefahr. De Maizière sagte:“Eine Person wurde als möglicher Tatbeteiligter im Anschluss an die Tat festgenommen. Er streitet die Tat ab. Die Ermittlungen werden offen weitergeführt.”

Laut einem Medienbericht hat die Polizei möglicherweise den falschen Tatverdächtigen im Visier. Der wahre Täter sei noch bewaffnet auf freiem Fuß und könne neuen Schaden anrichten, berichtete die Zeitung “Die Welt” unter Berufung auf Polizeikreise. Die Berliner Polizei rief in diesem Zusammenhang die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Der Berliner Polizeipräsident Klaus Kandt erklärte, es sei in der Tat unsicher, dass der Festgenommene der Fahrer des LKW war. Man werde jetzt mit allen Kräften klären, inwieweit sich der Tatverdacht erhärte.

Nur wenige der Todesopfer sind bislang identifiziert. De Maizière ordnete für diesen Dienstag eine deutschlandweite Trauerbeflaggung an.

Für mehr Informationen können Sie hier in unserem Update weiter nach unten scrollen.

      Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

      Schweiz

      Zürich: Rätsel um Mordanschlag in Moschee