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Italienische Behörden prüfen Spuren von Anis Amri


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Italienische Behörden prüfen Spuren von Anis Amri

Die italienischen Behörden sehen keine Anzeichen dafür, dass Anis Amri in ihrem Land ein Netz an Kontakten hatte.

Der Attentäter von einem Berliner Weihnachtsmarkt hatte vor seiner Zeit in Deutschland einige Jahre in Italien verbracht und dort auch lange im Gefängnis gesessen.

Wenn sich jemand radikalisiere, sagt Regierungschef Paolo Gentiloni, dann geschehe das meistens zuhause, im Viertel oder auch im Gefängnis. Aus geheimdienstlicher Sicht wisse man nichts von besonderen Netzen Amris in Italien.

Zuvor waren zwei Wohnungen in der Nähe Roms durchsucht worden, in denen Amri sich letztes Jahr wohl aufhielt, bei einem tunesischen Landsmann.

Das italienische Innenministerium teilte inzwischen mit, unabhängig davon sei jetzt ein Tunesier ausgewiesen worden, der ebenfalls einen Anschlag geplant habe.

Der Mann habe Mitte November Anweisungen bekommen, wie er in Italien Anschläge verüben solle, ähnlich denen von Paris oder Brüssel.