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Auch kleine Fraktionen stellten Kandidaten für das Amt des EU-Parlamentspräsidenten auf


Redaktion Brüssel

Auch kleine Fraktionen stellten Kandidaten für das Amt des EU-Parlamentspräsidenten auf

Im Europaparlament haben nicht nur die großen Fraktionen Kandidaten für das Amt des Präsidenten aufgestellt, selbst wenn sie so gut wie keine Chancen haben, gewählt zu werden.

Die belgische Abgeordnete Helga Stevens von den Konservativen und Reformern, die taub ist, teilt in Zeichensprache mit: “Der wichtigste Aspekt meiner Kandidatur ist, den Bürgern zu zeigen, dass das Europaparlament transparent und eine offene Institution ist und dass wir da sind, um allen Bürgern Europas Gehör zu schenken.”

Die britische Kandidatin der Grünen, Jean Lambert, will einen Imagewechsel. Das Parlament werde als Teil der geschlossenen Welt der europäischen Institutionen gesehen, meint sie. “Wir brauchen neue Stimmen, neue Gesichter, das Europaparlament muss als Vertretung der Bürger wahrgenommen werden”, fügt sie hinzu.

Die kleinen Fraktionen lehnen die Absprache ab, die es zwischen der Europäischen Volkspartei und den Sozialisten gab, wonach sich Vertreter der beiden stärksten Fraktionen das Amt teilten. Im Kampf um die Macht hatten die Sozialisten die Abmachung aufgekündigt.

Die italienische Abgeordnete Eleonora Forenza von der Konföderation der Europäischen Linken und der Nordischen Grünen Linken sagt: “Die Bürger Europas wollen mehr Macht, sie wollen ihrem Willen Ausdruck verleihen und das Europaparlament sollte in diesem Sinn ihr Zuhause sein.”

Für die europakritische Fraktion Bewegung für ein Europa der Nationen und der Freiheit, zu der auch die französische Front National gehört, kandidiert Laurentiu Rebega aus Rumänien.

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Redaktion Brüssel

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