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Super Bowl Werbung: Multikulti statt Einreisestopp

Die Super Bowl-Werbespots haben auch in diesem Jahr wieder für viel Gesprächsstoff gesorgt.

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Super Bowl Werbung: Multikulti statt Einreisestopp

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Es ist das Sportereignis des Jahres in den USA: der Super Bowl. Neben dem Football-Finale sind auch die eingeblendeten Werbespots jedes Jahr einer der Höhepunkte der Veranstaltung. Und die Clips haben auch in diesem Jahr wieder für Gesprächsstoff gesorgt. Ganz entgegen der neuen US-Politik ging es in den Werbepausen nämlich ums multikulturelle Amerika. Coca-Cola ließ Menschen in verschiedenen Sprachen die inoffizielle Nationalhymne “Ameria the beautiful” singen.



Die Botschaft von Airbnb: “Egal, wer du bist, woher du kommst, wen du liebst oder anbetest, wir gehören alle dazu. Die Welt ist umso schöner, je mehr wir das akzeptieren. “Über Twitter teilte das Unternehmen zudem mit, in den kommenden fünf Jahren Übergangsbehausungen für 100.000 bedürftige Menschen zur Verfügung zu stellen. Lob gab es dafür u.a. vom früheren US-Außenminister John Kerry und dem früheren britischen Außenamtschef David Miliband.



Überraschend politisch auch Audi. Nachdem das Frauenbild des neuen US-Präsidenten von vielen Seiten heftig kritisiert wurde und Hunderttausende Amerikanerinnen beim “Women’s March” gegen ihn auf die Straße gingen, setzt sich der Autobauer nun in Amerika für gleiche Bezahlung von Mann und Frau ein. Das Unternehmen verpflichtet sich demnach in den USA zu “gleicher Bezahlung für gleiche Arbeit.”



Und auch die mexikanischen Avocado-Produzenten buchten Werbezeit. In ihrem Spot geht es um das Treffen einer Geheimloge und alle möglichen Verschwörungstheorien. Das größte Geheimnis der Verschwörer: Avocados sind extrem gesund. Über Trumps Mauerbaupläne und den geplanten Strafzoll für mexikanische Produkte gab es von den Logenbrüdern allerdings nichts Neues.