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Pakistan: Mindestens 72 Sufis bei IS-Anschlag getötet


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Pakistan: Mindestens 72 Sufis bei IS-Anschlag getötet

Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Terroranschlag auf einen Sufi-Schrein im Süden Pakistans mindestens 72 Menschen getötet und Hunderte weitere schwer verletzt. Unter den Toten sind laut den Rettungsdiensten rund 30 Frauen und Kinder. Es ist einer der schwersten Anschläge in der Geschichte des Landes.

Zu der Attacke bekannte sich der pakistanische Ableger der IS-Terrormiliz. Der Sufismus zählt zum Islam, gilt Fundamenalisten mit seiner liberalen Ansichten und feierlichen Zeremonien aber als ketzerisch.

“Als ich gerade den Schrein betrat, hörte ich dieses grässliche Geräusch”, so einer Verletzten. “Mein erster Gedanke war, dass das keine Bombenexplosion sein kann. Mein nächster Gedanke war, dass wir alle tot sind. Es war wie das Ende der Welt.”

Nach einer Phase relativer Ruhe erlebt Pakistan derzeit eine Serie verheerender Attacken. Auch Sufis sind dabei häufig ein Ziel. Zuletzt starben bei einem Anschlag im November 52 Menschen.

Die Armee macht ausländische Kräfte für die Attacken verantwortlich. Kurz nach dem Anschlag schloss die Armee die Übergänge an der pakistanisch-afghanischen Grenze.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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