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Marine Le Pen will kein Kopftuch: Treffen mit Großmufti in Beirut abgesagt


Libanon

Marine Le Pen will kein Kopftuch: Treffen mit Großmufti in Beirut abgesagt

Bei ihrer Reise im Libanon hat die französische Rechtspopulistin und Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen vor einem geplanten Treffen mit dem Großmufti kein Kopftuch aufgesetzt. Das Treffen fand daraufhin nicht statt. Die Chefin der Partei “Front National” sagte, sie lasse den Mufti grüßen, werde jedoch kein Kopftuch aufsetzen.

Vom libanesischen Präsidenten Michel Aoun wurde Le Pen auch ohne Kopftuch und im kniefreien Rock empfangen. Er war bisher der einzige Staatschef, der die rechtsextreme Präsidentschaftskandidatin aus Frankreich empfing.

Nach Einschätzung französischer Medien feilt Le Pen mit der Reise gut zwei Monate vor der französischen Präsidentenwahl an ihrem internationalen Profil.

Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert hatte ein Treffen von Kanzlerin Angela Merkel mit Le Pen kürzlich ausgeschlossen, weil es politisch “überhaupt keine Berührungspunkte” gebe.

Le Pen traf auch den Patriarchen der Maroniten:

Libanons Regierungschef Saad Hariri empfing Le Pen ebenfalls:

Derzeit führt die Front-National-Chefin die Umfragen in Frankreich an. Lesen Sie mehr zum Wahlkampf von Marine Le Pen – hier.

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