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Revolte abgesagt: François Fillon setzt sich durch und bleibt Präsidentschaftsbewerber


Frankreich

Revolte abgesagt: François Fillon setzt sich durch und bleibt Präsidentschaftsbewerber

François Fillon hat sich durchgesetzt: Er bleibt der Bewerber der französischen Konservativen um das Amt des Staatspräsidenten.

Zu diesem Schluss kam die Parteiführung der Republikaner am Abend. In den letzten Tagen hatten sich hohe Funktionäre von Fillon distanziert, und es war schon die Rede davon, dass man ihn zu einem würdigen Abgang bewegen müsse.

Fillon blieb aber hart und verweigerte einen Rückzug; am Sonntag mobilisierte er zehntausende Anhänger zu einer Kundgebung in Paris und machte auch in einem Interview klar, dass er seine Kandidatur aufrechterhalte.

Der Streit ist nun aber offiziell vorbei, zumal der einzige mögliche Ersatzkandidat Alain Juppé gerade erst erneut abgelehnt hat. Er hätte bei der Wahl besser abgeschnitten als der in den Umfragen zurückgefallene Fillon.

Gegen Fillon wird vor allem ermittelt, weil er als Abgeordneter seine Frau beschäftigt und gut bezahlt haben soll – ohne dass sie dafür gearbeitet hätte. Fillon bestreitet das. Am 15. März muss er vor den Ermittlungsrichtern erscheinen; dabei droht ihm die Eröffnung eines Verfahrens.

Der erste Durchgang der Präsidentenwahl findet nächsten Monat statt, in knapp sieben Wochen. In den Umfragen liegt Fillon auf Platz drei, würde also die Stichwahl verfehlen.

Diesen entscheidenden Durchgang würden nach derzeitigem Stand Marine Le Pen von der Front National und der unabhängige Bewerber Emmanuel Macron unter sich ausmachen – mit einem Sieg für Macron, der dann Frankreichs neuer Präsident wäre.

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