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Vor der Präsidentenwahl: Frankreichs Konservative suchen Ausweg aus der Fillon-Krise


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Vor der Präsidentenwahl: Frankreichs Konservative suchen Ausweg aus der Fillon-Krise

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Frankreichs Konservative, die Republikaner, sind verzweifelt: Noch vor einiger Zeit stand so gut wie fest, dass der nächste Staatspräsident einer von ihnen sein würde.

Jetzt aber hat ihr Kandidat François Fillon keine Chance mehr, und Alain Juppé, gehandelt als aussichtsreicher Ersatzkandidat, will nicht – wie er heute erneut und “ein für alle Mal” erklärte.

Der frühere Präsident Nicolas Sarkozy, der wie Juppé gegen Fillon in der Vorwahl klar verloren hatte, schlägt jetzt ein Treffen der drei vor, um “einen Weg für einen würdigen und glaubwürdigen Ausweg” zu finden. So ein Treffen könnte morgen stattfinden; unbekannt ist, ob Fillon überhaupt kommen würde.

Heute abend trifft sich die Parteiführung, um über die Frage der Kandidatur zu beraten: Dort wird Fillon dabeisein. Fillon zeigt aber keine Neigung, seine Bewerbung aufzugeben: Erst gestern abend wurde er in Paris von zehntausenden Anhängern gefeiert.

Gegen Fillon wird vor allem ermittelt, weil er als Abgeordneter seine Frau beschäftigt und gut bezahlt haben soll – ohne dass sie wirklich gearbeitet hätte. Fillon bestreitet das und spricht von einem “politischen Mord”.

Die Präsidentenwahl findet am 23. April und am 7. Mai statt. In den Umfragen liegt Fillon auf Platz drei, würde also die Stichwahl verfehlen.

Diesen zweiten Wahldurchgang würden nach derzeitigem Stand die Rechtsaußenpolitikerin Marin Le Pen und der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron unter sich ausmachen – mit einem klaren Sieg für Macron.

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