Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Peugeot sichert sich nach Opel auch Auto des Jahres


Schweiz

Peugeot sichert sich nach Opel auch Auto des Jahres

ALL VIEWS

Tap to find out

Auf die Opel-Übernahme folgte die Ehrung fürs Auto des Jahres. Mit dem Peugeot 3008 ist ein Fahrzeug des französischen PSA-Konzerns auf dem Genfer Autosalon zum Car of the Year gekürt worden. Der Preis wird jährlich von sieben europäischen Zeitschriften vergeben. Im Vorjahr gewann – Opel Astra. Die deutsche Traditionsmarke firmiert künftig unter einem Konzern-Dach mit Peugeot und Citroën. PSA lässt sich die General-Motors-Tochter rund 1,3 Milliarden Euro kosten.

Jean-Philippe Imparato, Markenchef von Peugeot, sagte in Genf:“Für unsere Gruppe bedeutet das eine neue Marke im Portfolio. Mit neuen Kollegen werden wir neue Märkte erobern. Das ist sehr gut für uns.”

Im Opel-Werk Rüsselsheim herrschte weniger Optimismus. Dem rote Zahlen schreibenden Hersteller steht ein tiefgreifender Sanierungskurs bevor. Mit einem Drei-Jahres-Plan will PSA Opel bis 2020 wieder profitabel machen.

Die rund 19.000 deutschen Opel-Beschäftigten sind nur noch bis Ende kommenden Jahres vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Opel-Arbeiter Manfred Geiger reagierte in Rüsselsheim mit Galgenhumor:_“Ich sag persönlich, besser wie GM kann’s nur werden.”

PSA übernimmt das gesamte europäische Autogeschäft von GM inklusive der Opel-Schwestermarke Vauxhall in Großbritannien. Opel hat gut 38.000 Mitarbeiter in sieben europäischen Ländern. Mittelfristig droht allen Standorten Stellenabbau. In britischen Vauxhall-Werken kommt für die Arbeiter Ungewissheit durch den Brexit hinzu:“Ja, wir sorgen uns um das Werk und unsere Jobs. Aber wir müssen abwarten. Hoffentlich macht PSA mit uns weiter.”

Ein anderer Vauxhall-Arbeiter bewies britischen Humor:_“Klasse, jetzt bleiben nur noch ein paar Monate, um Französisch zu lernen. Oder?”

ALL VIEWS

Tap to find out

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Frankreich

Revolte abgesagt: François Fillon setzt sich durch und bleibt Präsidentschaftsbewerber