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Nach außen hui, nach innen pfui: Großbritanniens EU-Austrittsfahrplan nimmt ein bisschen Gestalt an


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Nach außen hui, nach innen pfui: Großbritanniens EU-Austrittsfahrplan nimmt ein bisschen Gestalt an

Bereit für die Scheidung: Etwa so hat Großbritanniens Premierministerin Theresa May die Lage zwischen EU und ihrem Land beschrieben. Es war der wohl letzte EU-Gipfel für May, bevor sie den Austritt ihres Landes aus der EU offiziell anmeldet. “Artikel 50 triggern”, wie es im Brüsseler Fachjargon heißt.

“Es ist an der Zeit, beim Thema EU-Austritt voranzukommen und ein unabhängiges, selbstregiertes, globales Großbritannien zu schaffen, so, wie es die Briten gefordert haben”, so May. “Wir werden Artikel 50 bis Monatsende triggern. Das wird ein Wendepunkt für das Vereinigte Königreich, an dem wir beginnen, unsere neue Rolle in der Welt aufzubauen; als ein starkes Land, das seine Grenzen und Gesetze selbst kontrolliert.”

Nach außen hin selbstbewusst, hat May gegen Brexit-Probleme im eigenen Land zu kämpfen. Die Abgeordneten im britischen Oberhaus haben den Regierungsentwurf zum Brexit-Gesetz abgeändert, zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit. Ein Brexit-Hin-und-Her, denn die Regierung hat ihrerseits angekündigt, die Änderungen wieder rückgängig zu machen.

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