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Besser als italienische Maschinen: Syriens Wirtschaft baut sich wieder auf


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Besser als italienische Maschinen: Syriens Wirtschaft baut sich wieder auf

Syrien leidet unter den Folgen des Kriegs. Die Toten, die Zerstörungen, die Sanktionen Europas, all das betrifft direkt die Menschen im Land. Es nimmt aber auch der syrischen Wirtschaft jede Chance, sich zu erholen. Ein Problem auch für diesen Schuhhersteller in der Großstadt Hama. Für einen der Chefs, Abdul Al-Moudy, kommt die Rettung aus Fernost, aus China. Die Chinesen hatten erst kürzlich Sanktionen gegen Syrien abgelehnt.

“Wegen der Sanktionen durch Europa importieren wir schon seit fast sieben Jahren Rohmaterialien und Maschinen aus China”, so Al-Moudy.

Aus China reisen Spezialisten ins kriegsgebeutelte Syrien, um die neuen Maschinen einzurichten. Die chinesische Technologie, so Al-Moudy, sei sogar besser als die italienischer Maschinen zur Schuhherstellung. Aber nicht nur die Schuhbranche profitiert von den Beziehungen zu China.

“Chinesische Firmen liefern unterschiedlichste Ausrüstung”, sagt Muaz Khalouf von der Handelskammer in Hama. “China hat am meisten Hilfe bei der industriellen Entwicklung Syriens angeboten. Es ist ein Neustart, das Land wird sich ein weiteres Mal entwickeln.”

China ist bereits jetzt der größte Handelspartner für Syrien. Die fertigen Produkte verkaufen die Syrer nicht nur ins eigene Land. Jemen, Libyen, Sudan, Libanon oder Irak, in all diesen Ländern kann man schon heute wieder Produkte aus Syrien finden.

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