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Regierungspartei FLN gewinnt erneut Parlamentswahlen in Algerien

Alles bleibt beim Alten: Bouteflikas Partei FLN gewinnt Algeriens Parlamentswahlen.

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Regierungspartei FLN gewinnt erneut Parlamentswahlen in Algerien

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Bei den algerischen Parlamentswahlen hat die Nationale Befreiungsfront (FLN) erneut die Wahlen gewonnen. Das algerische Fernsehen zeigte den seit 18 Jahren regierenden Präsidenten Abdelalziz Bouteflika bei der Stimmabgabe. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erreichte seine Partei 162 von 462 Sitzen im Parlament, zweitstärkste Kraft wurde die Nationale Demokratische Sammlung (RND) von Ahmed Ouyahia mit 97 Sitzen, die derzeit mit der FLN koaliert.

Die Wahlbeteiligung war gering, sie fiel mit 38,25 Prozent noch niedriger aus als bei vorherigen Wahl im Jahr 2012. Damals hatten 43 Prozent der Bevölkerung gewählt. Viele Menschen sind unzufrieden, doch die Angst vor Instabilität und Unruhe im Land ist größer. Algerien grenzt an Mali und Libyen, Länder in denen Bürgerkriege toben. Hinzu kommen wirtschaftliche Probleme des stark von Öl- und Gasexporten abhängigen Landes.

Stagnation scheint das kleinere Übel in einem Land, in dem viele nur den einen Präsidenten kennen.