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EU und Mexiko verhandeln Freihandelsabkommen neu

Die EU und Mexiko wollen die Neuverhandlungen über ihr Freihandelsabkommen bis Jahresende abschließen.

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Die EU und Mexiko wollen die Neuverhandlungen über ihr Freihandelsabkommen bis Jahresende abschließen.

Das Abkommen besteht seit 2000, während das Handelsvolumen rund 56 Milliarden Euro beträgt. Die Neuverhandlungen begannen vor einem Jahr. Nach den USA und China ist die Europäische Union der drittwichtigste Handelspartner Mexikos.

Angesichts protektionistischer Töne aus dem Weißen Haus seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten Donald Trump will Mexiko seine Handelsbeziehungen zu anderen Regionen stärken.

Nach einem Treffen mit EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström in Mexiko-Stadt sagte der mexikanische Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo: “Angesichts der Herausforderungen, vor denen wir bei den Neuverhandlungen des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens in Washington stehen, wollen wir uns nicht selbst blockieren. Mexiko will vorankommen. Um die Wirtschaft Mexikos neu zu positionieren, haben wir uns die Strategie der Diversifizierung unserer Exporte zur Pflicht gemacht.”

Und Malmström sagte: “Freilich gibt es auch jene, die Zweifel an den Vorteilen des Freihandels und der multilateralen Regelungen haben. Doch jene, die Handel treiben wollen, machen deutlich, dass wir bereit sind Brücken und keine Mauern zu bauen.”

Die EU exportiert vor allem Maschinen, Elektronik und Autoteile nach Mexiko und importiert Öl, Erze, Autos und Maschinen.