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Kiew: Portugals historischer ESC-Triumph - Deutschland geht unter

Die Deutsche Levina wurde Vorletzte. Österreichs Nathan Trent kam auf Rang16. Die Schweiz war nicht im Finale.

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Kiew: Portugals historischer ESC-Triumph - Deutschland geht unter

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Portugal hat zum ersten Mal den Eurovision Song Contest gewonnen. Den zweiten Platz belegte in Kiew Kristian Kostov aus Bulgarien vor SunStroke Project aus Modau. Grenzenloser grün-roter Jubel herrschte um Salvador Sobrals Jazz-Ballade “Amar pelos dois” (Liebe für zwei), während es für die Deutsche Teilnehmerin Levina nur zum vorletzten Platz reichte. Sie erhielt drei Länderpunkte – alle aus Irland. Die übrigen drei Punkte kamen ganz am Schluss durch die Publikumsabstimmung dazu. Erfolgreicher der Österreicher Nathan Trent auf Rang 16. Die Schweiz hatte den Finaeinzug verpasst.

Jury- und Publikumswertungen wurden auch in Kiew wieder – wie schon im Vorjahr – getrennt vorgetragen. Sobral ergatterte 758 Punkte und lag damit über 130 Zähler vor Kostov, Dritter wurde Moldaus SunStroke Project.

Portugals Fangemeinde in Kiew war außer sich vor Glück:“Ich wusste zwar, dass unser Song anders ist, einzigartig. Bisher war die Geschichte gegen uns mit vielen schlechten Platzierungen, so dass man von solch einem Triumph nur träumen konnte,“sagte ein glücklicher Portugiese am Veranstaltungsort.

euronews-Korrespondentin Maria Korenyuk kommentierte in Kiew:“Portugal hat seit 1964 an der Eurovision teilgenommen, und bis heute niemals gewonnen. Platz sechs war vorher das beste Resultat. Deshalb hat der diesjährige Triumph der ganzen Nation einen echten Feiertag beschert.”