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Sicherheitsinitiative für Mogadischu


Somalia

Sicherheitsinitiative für Mogadischu

Es ist ein ambitioniertes Ziel, das sich die somalischen Sicherheitsbehörden gesteckt haben. Mit der sogenannten “Mogadishu Stabilization Mission” will die Regierung die Gewalt in der Hauptstadt eindämmen. Soldaten und reguläre Polizeieinheiten sollen bewaffnete Milizen systematisch abrüsten und so künftig Anschläge verhindern.

Der Direktor des somalischen Geheimdienstes sagte, man richte sich nicht nur an fehlgeleitete A-Shabaab-Kämpfer, sondern werde alle Terroristen verfolgen. Es sei an der Zeit, dass die Regierung sich den Leuten widme, die das Ansehen der Stadt ruiniert hätten.

Unterdessen hat das US-Militär bei einem Luftangriff südwestlich der Stadt mindestens acht A-Shabaab-Kämpfer getötet. US-Präsident Donald Trump hatte dem Pentagon Ende März die Genehmigung für ein aggressiveres Vorgehen gegen die Terrormiliz erteilt. Das Militär darf seither zielgenaue Luftangriffe zur Unterstützung der somalischen Truppen sowie der Eingreiftruppe der Afrikanischen Union (Amisom) fliegen. Teile von Somalia wurden zudem zu einer Kampfzone erklärt.

Die sunnitischen Extremisten von A-Shabaab kämpfen seit Jahren um die Vorherrschaft in Somalia, um dort einen sogenannten Gottesstaat zu errichten. Sie führen immer wieder Angriffe und Anschläge in dem Staat am Horn von Afrika aus. Die Hauptstadt Mogadischu gilt als eine der gefährlichsten Städte der Welt. Bewaffnete Überfalle und Bombenexplosionen sind an der Tagesordnung.

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