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Syrien: Neue Deeskalationszone


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Syrien: Neue Deeskalationszone

In der syrischen Stadt Homs soll ein Waffenstillstand in Kraft treten. Darauf hatte sich Russland mit syrischen Oppositionsgruppen bei Verhandlungen in Kairo Ende Juli geeignet. Die Feuerpause soll dazu dienen, eine weitere, sogenannte Deeskalationszone im Norden der Stadt einzurichten. Es ist die dritte Schutzzone für die Zivilbevölkerung in Syrien.

Igor Konashenkov, ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, erklärte, dass es auf dem Gebiet der Schutzzone 84 Siedlungen mit einer Einwohnerzahl von mehr als 147.000 Menschen gäbe.

Neben den beiden bestehenden Schutzzonen unweit von Damaskus und in Ghouta, im Südosten des Landes, ist eine vierte in der nordwestlich gelegenen Stadt Idlib geplant.

Neben Homs sollen auch in Rastane, Talbisseh und Houla die Waffen schweigen.

Seit 2012 werden diese Städte von syrischen, oppositionellen Rebellengruppen kontrolliert. Sie möchten einen Machtwechsel in Syrien herbeiführen.

Die syrische Armee versucht, die Städte mit Unterstützung des russischen Militärs zurückzugewinnen, zuletzt hatte es immer wieder Bombardierungen und Gefechte gegeben.

Dschihadistische Rebellengruppen sind vom Waffenstillstand ausgenommen.

Der Waffenstillstand gilt nicht für dschihadistische Rebellengruppen, wie die Fatah al-Scham und die IS-Miliz.