Eilmeldung

Eilmeldung

Vanille: Wirbelsturm und Spekulanten treiben Preise in die Höhe

Schlechte Nachrichten für Vanillefans: Das beliebte Gewürz ist derzeit knapp und damit auch besonders teuer. Schuld sind ein Wirbelsturm und Spekulanten.

Sie lesen gerade:

Vanille: Wirbelsturm und Spekulanten treiben Preise in die Höhe

Schriftgrösse Aa Aa

Schlechte Nachrichten für Vanillefans: Das beliebte Gewürz ist derzeit knapp und damit auch besonders teuer. Weit mehr als 500 Euro kostet das Kilo zur Zeit, gut fünfmal so viel wie noch vor wenigen Monaten.

Manche Eishersteller zum Beispiel haben Vanille bereits aus dem Programm genommen, andere hoben die Preise an und auch im Einzelhandel kosten die Schoten mehr.

Ein Grund für all das: Im Frühjahr hatte ein Wirbelsturm in Madagaskar große Vanillebestände vernichtet, die Ernte fiel miserabel aus. Drei Viertel der weltweiten Vanille stammt von der Insel.

Der andere Grund: Spekulanten horten große Mengen des Gewürzes, um die Preise so nach oben zu treiben. Für sie lohnt sich das Geschäft: Die Nachfrage nach Vanille steigt immer weiter.

Der Rohstoff wird nicht nur in Lebensmitteln verarbeitet, sondern auch in der Kosmetikindustrie. Dass die Preise in absehbarer Zeit sinken, ist indes nicht zu erwarten.