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Schweiz: Arbeitsmarkt mit Magnetwirkung

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Schweiz: Arbeitsmarkt mit Magnetwirkung

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Die Schweiz ist und bleibt das wettbewerbsfähigste Land der Welt laut Jahresbericht des Weltwirtschaftsforums in Davos. Damit hat es die USA und Singapur hinter sich gelassen. 138 Länder wurden unter die Lupe genommen.
Der Schweizer Arbeitsmarkt hat Magnetwirkung: Jährlich zieht es zahlreiche Ausländer dorthin. Ein sogenannter “Expat” verdient dort durchschnittlich 165.000 Euro im Jahr – das ist doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt, hat die Bank HSBC errechnet. Ein weiteres Plus: In der Schweiz kann man leicht aufsteigen.


Warum die Schweiz so gut abschneidet, erklärt Wirtschaftsexperte Thierry Geiger vom WEF: “Das Herzstück der Schweizer Wettbewerbsfähigkeit ist ihre Innovationsfähigkeit. Trotz ihrer kleinen Größe ist sie eine Innovationsmacht. Es gibt in der Schweiz einige der besten Forschungsorganisationen und -institutionen der Welt. Sie hat einen flexiblen Arbeitsmarkt und schafft es, Talente aus dem Ausland anzuziehen.”

Neben Innovation untersuchte die Studie des Weltwirtschaftsforums auch die Infrastruktur, die Stabilität der Institutionen, die Ausbildung, das Schulwesen und das Gesundheitssystem.
Kritisiert wird hingegen die Schweizer Bürokratie. Auch drei EU-Staaten schafften es unter die Top Ten in Sachen Wettbewerbsfähigkeit: die Niederlande, Deutschland und Finnland.