Schweiz: Arbeitsmarkt mit Magnetwirkung

Schweiz: Arbeitsmarkt mit Magnetwirkung
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied
WERBUNG

Die Schweiz ist und bleibt das wettbewerbsfähigste Land der Welt laut Jahresbericht des Weltwirtschaftsforums in Davos. Damit hat es die USA und Singapur hinter sich gelassen. 138 Länder wurden unter die Lupe genommen.
Der Schweizer Arbeitsmarkt hat Magnetwirkung: Jährlich zieht es zahlreiche Ausländer dorthin. Ein sogenannter “Expat” verdient dort durchschnittlich 165.000 Euro im Jahr – das ist doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt, hat die Bank HSBC errechnet. Ein weiteres Plus: In der Schweiz kann man leicht aufsteigen.

Geist ist unser Gold: Die #Schweiz ist das innovativste Land der Welt. Zum siebten Mal in Folge. #Switzerlandhttps://t.co/uQb57fpxREpic.twitter.com/lf6Lk2nnJA

— Swisscom News d (@Swisscom_News_d) 18. September 2017

Warum die Schweiz so gut abschneidet, erklärt Wirtschaftsexperte Thierry Geiger vom WEF: “Das Herzstück der Schweizer Wettbewerbsfähigkeit ist ihre Innovationsfähigkeit. Trotz ihrer kleinen Größe ist sie eine Innovationsmacht. Es gibt in der Schweiz einige der besten Forschungsorganisationen und -institutionen der Welt. Sie hat einen flexiblen Arbeitsmarkt und schafft es, Talente aus dem Ausland anzuziehen.”

Neben Innovation untersuchte die Studie des Weltwirtschaftsforums auch die Infrastruktur, die Stabilität der Institutionen, die Ausbildung, das Schulwesen und das Gesundheitssystem.
Kritisiert wird hingegen die Schweizer Bürokratie. Auch drei EU-Staaten schafften es unter die Top Ten in Sachen Wettbewerbsfähigkeit: die Niederlande, Deutschland und Finnland.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

4,5 Mrd. €: Pariser Gericht verurteilt Schweizer Großbank UBS zu Rekordstrafe

Arbeitslosigkeit in Eurozone auf 9-Jahres-Tief

Russland will nicht an Friedensgesprächen zur Ukraine in der Schweiz teilnehmen