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Israel: 10 Länder werden Trumps Beispiel zu Jerusalem folgen

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Israel: 10 Länder werden Trumps Beispiel zu Jerusalem folgen

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REUTERS/Ammar Awad
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Im Streit um den Status von Jerusalem hat Israels Vize-Außenministerin angekündigt, man sei in Kontakt mit zehn Staaten, die Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkennen wollten. Tzipi Chotovely erklärte, darunter seien auch Länder in Europa, um welche es sich handelt, wollte sie nicht sagen.

Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, hatte die Türkei eine Protest-Resolution bei der UNO eingebracht. Dagegen und damit für Truimp stimmten in New York insgesamt neun Staaten: die USA, Israel, Guatemala, Honduras, Mikronesien, Palau,Togo, Nauru und die Marschall-Inseln.

Wie die große Mehrheit stimmte Deutschland dafür, den aktuellen Status Jerusalems beizubehalten.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte vor der Abstimmung gewettert: "Jerusalem ist unsere Hauptstadt, ob die UNO dies nun anerkennt oder nicht."

Aufs Herzlichste dankte Netanjahu dem Präsidenten von Guatemala, der nach Trumps Vorbild seine Botschaft nach Jerusalem verlegen will.

Netanjahu lobte Morales mit den Worten: "Gott segne meinen Freund, Jimmy Morales, wie ich vor Kurzem gesagt habe: andere werden dem Beispiel folgen und Jerusalem als Hauptstadt anerkennen.- das ist nur der Anfang."

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas nannte die Entscheidung des Präsidenten Guatemalas enttäuschend.

Proteste im Gaza-Streifen
Proteste im Gaza-Streifen REUTERS/Ibraheem Abu Mustafa

Im Westjordanland und in Gaza kommt es seit Trumps Entscheidung Anfang Dezember zu Protesten. Die Palästinenser wollen Ost-Jerusalem zur Hauptstadt von Palästina machen. 

Zuletzt warnte auch der Papst vor einer Verschärfung der Krise und rief dazu auf, an der Zwei-Staaten-Lösung festzuhalten.