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Kein Öl für Nordkorea - Peking weist Vorwürfe zurück

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Kein Öl für Nordkorea - Peking weist Vorwürfe zurück

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China hat Vorwürfe zurückgewiesen, Öl an Nordkorea zu liefern.

Die unter der Flagge Hongkongs fahrende "Lighthouse Winmore" wird nämlich momentan von Südkorea festgehalten, von ihr aus sollen heimlich Mineralölprodukte auf ein nordkoreanisches Schiff geladen worden sein.

US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, China sei "auf frischer Tat ertappt" worden. Er sei sehr enttäuscht. So könne keine gute Lösung des Nordkorea-Problems erreicht werden.

Eine UN-Resolution verbietet den Handel mit Nordkorea von Schiff zu Schiff.

Hua Chunying, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, erklärte in Peking: "Wir lassen es nicht zu, dass chinesische Unternehmen gegen UN-Resolutionen verstoßen. Sollte sich herausstellen, dass gegen diese verstoßen wurde, werden wir das sehr ernst nehmen und ahnden."

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte die entsprechende Verbotsresolution im September verabschiedet. Das wichtigste UN-Gremium reagierte damit auf Atomtests Nordkoreas.

Das Außenministeriums in Seoul gibt an, die Ölprodukte seien in internationalen Gewässern auf das nordkoreanische Schiff "Sam Jong 2" sowie drei weitere Schiffe umgeladen worden. Nach Berichten der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap wird die "Lighthouse Winmore" etwa sechs Monate in Südkorea bleiben, bevor sie das Land wieder verlassen kann.