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Bomben, Minen, Waffen: Crashkurs für Schüler auf der Krim

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Bomben, Minen, Waffen: Crashkurs für Schüler auf der Krim

Bomben, Minen, Waffen: Crashkurs für Schüler auf der Krim
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Minen legen und entschärfen steht auf dem Programm für Schüler auf der Halbinsel Krim. Russische Soldaten zeigen ihnen wie.

Und warum wird dieser Workshop veranstaltet, fragen wir Oberstleutnant Jewgenji Muslenko. Er erklärt: "Naja, ehrlich gesagt wollen wir sie später mal rekrutieren, für die Streitkräfte, und so wecken wir bei ihnen Interesse an einer Karriere bei uns."

An einem Sonntag fanden sie sich ein, an die 100 Kinder und Jugendliche, ab zwölf Jahren.

Im Crashkurs wird ihnen u.a. das Wichtigste über Landminen beigebracht. Auch die Eltern durften dabei sein.

Einer der jungen Teilnehmer erklärt: "Mir gefällt das sehr. Sie haben uns auch gezeigt, wie man eine Waffe auseinandernimmt und wieder zusammenbaut. Das habe ich dann alleine gemacht. Und wir haben gelernt, mit einem Minendetektor umzugehen. Alles war interessant."

Ein anderer Schüler sagt: "Mich hat der Vortrag interessiert über das Bombenbauen. Auch das Thema Landminen finde ich interessant. Ich glaube, ich will das einmal als Beruf machen."

Und ein Klassenkamerad findet: "Das ist sehr nützlich, was wir hier gelernt haben. Man weiss nie, wann man es mal brauchen kann."

Eine Mutter ist zufrieden, den Sonntag mit dem Sohnemann so verbracht zu haben. Sie meint: "Diese Art des Unterrichts ist notwendig, das gehört zur Entwicklung der Kinder. Sie lernen etwas Neues. Sie lernen, wie man sich verteidigt. Unsere Kinder werden als Patrioten erzogen."

Die selbst gebauten Bomben wurden dann aber doch nur von Experten des Militärs in die Luft gejagt. Aus Sicherheitsgründen.