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Kenia dominiert den London Marathon

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Kenia dominiert den London Marathon

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Die Queen gab das Startsignal für den London Marathon am Windsor Castle, die Läufer starteten aber fast 50 Kilometer entfernt im südöstlichen Stadtteil Blackheath.

Der Kenianer Eliud Kipchoge war als erster am Buckingham Palace, dem Ziel der nach britischem Maß gemessenen 26,2 Meilen. Für seinen dritten Sieg in Reihe brauchte er 2 Stunden, 4 Minuten und 27 Sekunden. Zweiter wurde bei drückenden Temperaturen Shura Kitata Tola aus Äthiopien, gefolgt von Mo Farah auf heimischem Asphalt.

Die Stärke der Kenianer wurde offensichtlich mit dem Lauf von Vivian Cheruiyot, die zum ersten Mal das Rennen der Frauen gewann. Die Olympiasiegerin über 5.000-Meter überquerte die Ziellinie nach 2 Stunden 18 Minuten und 31 Sekunden. Ihre Landsmännin Brigid Kosgei lag 1 Minute, 42 Sekunden hinter ihr, dritte wurde Tadelech Bekele aus Äthiopien.

Einen Heimsieg fuhr Grossbritannien dann doch ein: David Weir gewann das Rollstuhlrennen der Herren zum achten Mal nach einem Zielsprint. Der 38-jährige setzte sich mit 1:31:15 gegen den Schweizer Marcel Hug durch, während der Amerikaner Daniel Romanchuk Dritter wurde.

Madison de Rozario aus Australien gewann das Rollstuhlrennen der Frauen erstmals vor der vierfachen Meisterin Tatyana McFadden, deren Landsfrau Susannah Scaroni Dritte wurde.