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Lira-Absturz: Zentralbank reagiert

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Die türkische Zentralbank hat auf die Schwächephase der Landeswährung Lira reagiert: Der Spätausleihungssatz wurde von 13,5 auf 16,5 Prozent heraufgesetzt. Der Schritt sorgte für Stabilität und fing die bis dahin deutlichen Tagesverluste auf.

Dass die Lira zuvor derart abstürzte, kommentierte Peter Dixon, Analyst der Commerzbank, wie folgt: „Angesichts des Ausmaßes der Einmischung der Regierung in die Politik der Zentralbank bekommen es die Märkte mit der Angst zu tun. Das ist einer der Gründe, die dafür gesorgt haben, dass die Lira an Boden verloren hat. Diese Entwicklung zeigt sich bereits seit einiger Zeit, mittlerweile ist die Rhetorik ziemlich aufgedreht."

In der Jahresentwicklung der Währungen aufstrebender Märkte wird die Lira in negativer Hinsicht nur vom argentinischen Peso übertroffen. Mehmet Simsek, der stellvertretende Ministerpräsident der Türkei, lobte den Schritt der Zentralbank: „Es ist an der Zeit, die geldpolitische Glaubwürdigkeit wieder herzustellen", schrieb er bei einem Kurznachrichtendienst.