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Guatemala: Hoffnung und Leid am Feuervulkan

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Guatemala: Hoffnung und Leid am Feuervulkan

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In Guatemala suchen Rettungskräfte auch zwei Tage nach dem Ausbruch an den Hängen des Volcán de Fuego (Feuervulkan) weiter nach Verschütteten, unter höchster Alarmstufe. Laut forensischem Institut Inacif sind 75 Menschen tot, fast 200 werden vermisst. Viele Opfer sind verbrannt oder an giftigen Gasen erstickt.

Ivan Mazariegos, Einsatzleiter von Conred, Guatemalas Katastrophenschutz

"In etwa 20 Zentimetern Tiefe hat es immer noch 300 Grad. Das ist gefährlich für euch. Eure Kollegen haben gestern die Hälfte ihrer Schuhe eingebüßt."

Ein Video, das auf der Twitter-Seite der guatemaltekischen Nationalpolizei ( Policía Nacional Civil, PNC) veröffentlicht wurde, zeigt Polizisten, die ein Mädchen aus einem Haus in dem Gebiet retten, das von den Eruptionen des Vulkan Fuego betroffen ist.

Nach Medienberichten („Reuters“) wurden das Mädchen und seine Familie erfolgreich gerettet und ins Krankenhaus "National Hospital von Escuintla" gebracht.

Weil sich der Vulkan wieder regte, mussten die Helfer die Sucharbeiten zwischenzeitlich einstellen. Lava floß den Südhang des Berges hinab. Die extrem schnell fließenden Strömen aus Asche, Gas, Gestein und Lava, die an der Bergflanke hinabgleiten, sind bis zu 400 Grad heiß. Das Institut für Vulkanologie warnte vor einer Aschewolke, die den Flugverkehr behindern könne.

su mit dpa