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Mexiko wählt einen neuen Präsidenten

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In Mexiko finden an diesem Sonntag Präsidentschaftswahlen statt. Über die Besetzung des Senates sowie des Abgeordnetenhauseses wird ebenfalls abgestimmt, zudem werden auch Regionalwahlen abgehalten.

In den Umfragen lag Andrés Manuel López Obrador, der Präsidentschaftskandidat der Linkspartei Morena, mit großem Abstand vorn. Er hat angekündigt, die Korruption bekämpfen und für soziale Gerechtigkeit sorgen zu wollen. 2006 und 2012 bewarb sich Obrador jeweils vergeblich um das Amt.

Zu seinen Konkurrenten gehört der Konservative Ricardo Anaya, der ein modernes Mexiko verspricht. Manche verglichen die Wahlkampfveranstaltungen des 39-Jährigen mit Auftritten der Chefs von Technologieunternehmen wie Apple und Google.

Der amtierende Finanzminister José Antonio Meade tritt für die sozialdemokratische PRI an und ist somit Parteigenosse des scheidenden Staatsoberhauptes Enrique Peña Nieto.

Überschattet wurde der Wahlkampf von einer Gewaltwelle: 133 Politiker wurden ermordet.

Die großen Themen des Wahlkampfes waren neben der Korruptions- und Kriminalitätsbekämpfung auch das Verhältnis zum Nachbarland USA.