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WM in Katar - Wenn ein "Imageproblem" zu einem echten Problem wird

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Von Sam Ashoo
Stadion in Katar
Stadion in Katar   -   Copyright  KARIM JAAFAR / AFP   -  

Nur einen Monat noch bis zum Anpfiff der Fußballweltmeisterschaft in Katar. In der Geschichte des Fußballs wird sie ein einzigartiges Ereignis - wird sie in vielerlei Hinsicht.

800 Spieler aus 32 Nationen werden teilnehmen, dem ersten seiner Art auf der arabischen Halbinsel. Und es wird die erste Winter-WM überhaupt sein. Im Moment liegen die Temperaturen bei etwa 30 Grad, nächsten Monat sollen sie tagsüber auf 24 und abends auf 18 Grad sinken. Die meisten Stadien hier in Katar haben übrigens eine eingebaute Klimaanlage – für Spieler und Fans.

Weltmeisterschaften sind eigentlich Selbstläufer, die Fans kommen, wohin auch immer in der Welt. Nur Katar ist anders, in vielerlei Beziehung - der Kartenverkauf für das Eröffnungsspiel läuft anscheinend so schleppend, dass die katarischen Veranstalter Sorge haben, die riesigen Stadien auch kameragerecht zu füllen. 

Einem belgischen Fanclub seien Freikarten, Flüge und Hotels für das Eröffnungsspiel angeboten worden.

Das Organisationskomitee in Katar hat Fans kontaktiert, um ihnen Flüge, Hotels und Eintrittskarten für das Eröffnungsspiel anzubieten. Sie haben nicht nur belgische Fans angesprochen, sondern auch in anderen Ländern.
Pierre Cornez
Royal Belgian Football Association

Dass die FIFA das Turnier nach Katar gab war von Anfang an umstritten – und von Korruptionsvorwürfen begleitet. Zu viele Arbeiter – von manchen als moderne Sklaven bezeichnet - starben beim Bau der Stadien. 

Weltweit gibt es Initiativen zum Boykott der Spiele, und Kern ist der Vorwurf, der Sport sei zur rücksichtslosen Geldmaschine verkommen. Katar sei der Beweis, dass es im Fußball nicht mehr um Sport, sondern nur noch um Geld und Image geht. 

Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt.