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Embrapa bietet Unterstützung für mehr Nachhaltigkeit in der brasilianischen Landwirtschaft

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Brasilien ist reich an natürlichen Ressourcen und steht für Technologie und Innovation. Das Land ist nicht nur autonom in der Nahrungsmittelproduktion, sondern auch ein weltweit führender Exporteur von Soja, Maniok, Fleisch, Geflügel, Mais, Kaffee und Orangen.

Die Agrarindustrie macht über 20 Prozent des brasilianischen BIP aus und beschäftigt einen ähnlichen Prozentsatz der brasilianischen Arbeitskräfte. Vom Norden bis zum Süden bietet das Land eine große Vielfalt an Anbaubedingungen mit reicher biologischer Vielfalt, die viele Arten von Landwirtschaft ermöglichen. Zwei Drittel der brasilianischen Landfläche sind von einheimischer Vegetation bedeckt.

Nachdem der Umweltschutz jahrelang vernachlässigt wurde, orientieren sich moderne Initiativen in Brasilien zunehmend an den Zielen der nachhaltigen Entwicklung. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit, die unvergleichliche biologische Vielfalt des Landes zu erhalten, steht im Vordergrund der strategischen Planung, ebenso wie die Senkung von Treibhausgasemissionen. Brasilien ist führend auf dem Subkontinent im Bereich der erneuerbaren Energien.

Technologische Fortschritte für eine grünere Zukunft

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Die Ernährungssicherheit ist keine neue Herausforderung. Die Forschungseinrichtung Embrapa (Empresa Brasileira de Pesquisa Agropecuária, Brasilianische Gesellschaft für Agrarforschung) wurde vor fast 50 Jahren auf Initiative des Landwirtschaftsministeriums als Antwort auf dieses Problem gegründet.

Ihr erklärtes Ziel ist es, „Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationslösungen zu schaffen, um die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft zum Nutzen der brasilianischen Gesellschaft zu gewährleisten.“ Der Schwerpunkt liegt dabei nicht nur auf der Nahrungsmittelproduktion und wissenschaftlichen Spitzenleistungen, sondern auch auf dem Abbau sozialer und wirtschaftlicher Ungleichheiten.

Seit dem Beginn detaillierter Aufzeichnungen über die Projekte von Embrapa im Jahr 2003, entstanden rund 1,7 Millionen Arbeitsplätze, und die Nahrungsmittelproduktion verzeichnet weiterhin ein positives Wachstum. Von 1975 bis 2019 stieg beispielsweise die Getreideproduktion um 510 Prozent, von 38,1 Millionen Tonnen auf 232,6 Millionen Tonnen.

Der Anstieg der Fleischproduktion fiel sogar noch dramatischer aus. Im gleichen Zeitraum stieg sie von 2,9 Millionen Tonnen auf 27,9 Millionen Tonnen, was einem sprunghaften Anstieg von 858 Prozent entspricht. Der jährliche Rinderbestand Brasiliens übertrifft sogar den der Vereinigten Staaten.

Ein wichtiges Anliegen von Entrapa besteht darin, die steigende Nachfrage sowohl intern als auch extern zu befriedigen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Die Landwirtschaft spielt eine zunehmend strategische Rolle in der Wirtschaft, da die Erzeugung von Biomasse als eine Quelle erneuerbarer Energie immer dringender wird.

Zugleich muss Brasilien die eigenen natürlichen Ressourcen sorgfältig schützen. Zu den Aufgaben Embrapas gehört die Aufklärung über gute landwirtschaftliche Praktiken, die Unterstützung der Landwirte bei der Erosionsbekämpfung und die Wiederherstellung geschädigter Böden unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Artenvielfalt.

Bei der Umsetzung dieser Vorhaben in die Praxis spielen Schulung und Technologie eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund werden Millionen von Dollar in die Umgestaltung der Landwirtschaft an der Basis investiert. Um die wachsende internationale Nachfrage nach Soja zu befriedigen, förderte Embrapa beispielsweise die Verwendung des Bakteriums Azospirillum zur Beimpfung von Sojabohnen gegen Krankheiten. Die daraus resultierende Produktivitätssteigerung steigerte den Gewinn um fast eine halbe Milliarde US-Dollar.

Im Rahmen eines weiteren Programms arbeitete Embrapa gemeinsam mit NROs, Gemeinden und ländlichen Erzeugern an Verbesserungen bei der Milchproduktion. Bis zum Start des „Full Bucket“-Programms im Jahr 2017 war die brasilianische Milchproduktivität mit durchschnittlich vier Litern pro Tag und Milchkuh (im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt von 10 Litern) im unteren Bereich angesiedelt. Infolge des Projektes konnten viele Landwirte ihre Erträge verzehnfachen.

Um Ziele, wie z.B. eine höhere Produktivität, nachhaltige Modelle, Umweltschutz und eine gleichberechtigte Gesellschaft zu erreichen, arbeitet der Staat mit zahlreichen Unternehmen aus der Privatwirtschaft zusammen.

Eines dieser Unternehmen ist InCeres, das Software für die Pflege der Bodenfruchtbarkeit und die Pflanzenernährung entwickelt. InCeres verfolgt das Ziel, Technologien und Daten dort bereitzustellen, wo sie am dringendsten benötigt werden: für Landwirte mit geringem Einkommen, deren Produktivität nicht ihr Potenzial ausschöpft.

Die Software von InCeres unterstützt Landwirte während des gesamten Produktionsprozesses, angefangen bei der Bodenanalyse und der Planung. Die App Coleta Agile hilft anschließend bei der Kartierung der Fruchtbarkeit und Produktivität anhand von Satellitenbildern, und kann auch Schädlinge und Krankheiten überwachen.

Intelligente Technologie kommuniziert mit den Maschinen auf dem Feld, um den Einsatz von Düngemitteln und anderen Nährstoffen zu steuern, ein Ziel das auch Embrapa verfolgt. Brasilien ist der viertgrößte Konsument von Düngemitteln der Welt, obgleich der Krieg in der Ukraine zu Problemen in der Lieferkette für Düngemittel führte. Die Notwendigkeit Düngemittel mit minimalen Mengen für maximalen Ertrag effizient einzusetzen, ist größer als je zuvor.

Vor diesem Hintergrund hat Embrapa „FertBrasil“ ins Leben gerufen, eine technische Unterstützungskarawane für landwirtschaftliche Erzeuger. Durch die Bereitstellung von Bodenanalysen, um die vorteilhaftesten Lösungen für spezifische Bedingungen zu finden, hofft das Unternehmen, die Effizienz von Düngemitteln um 10 Prozent zu steigern und damit bei den Ernten des nächsten Jahres 1 Milliarde US-Dollar einzusparen.

Das Ergebnis ist ein dreifacher Nutzen: Eine effizientere Anwendung von Nährstoffen spart Geld, verringert die Abhängigkeit von Importen und bringt Brasilien auf dem Weg der nachhaltigen Entwicklung weiter voran.