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Junge europäische Muslime in Syrien: Fragen zu einem umstrittenen Engagement

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Junge europäische Muslime in Syrien: Fragen zu einem umstrittenen Engagement

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Rund 300 junge belgische Muslime sind nach Syrien in den Krieg gezogen. Sie sind nicht die Einzigen: Aus Schweden, Frankreich, Großbritannien oder Dänemark sind rund 2000 junge europäische Muslime in das Bürgerkriegsland gegangen. Obwohl europäische Regierungen sie davor gewarnt haben, in einem Krieg zu kämpfen, der nicht der ihre ist.

Die Sorge wächst: Könnten Gefährdungen von diesen ausländischen Kämpfern ausgehen, wenn sie wieder nach Hause kommen? Sind sie von al-Qaida-Rebellen radikalisiert worden? Bringen sie diesen Radikalismus nach Europa?

Eltern fragen sich, wie ihre Kinder radikalisiert wurden und ob und wann sie zurückkehren werden. Auch der Bürgermeister von Antwerpen hat sich darüber Gedanken gemacht. Er hat die Sozialleistungen für diejenigen gestrichen, die an der Seite von al-Qaida-Rebellen gekämpft haben. Aber für die Eltern ist es keine Lösung, diejenigen zu isolieren, die zurückkommen. Dimitri Bontick ist zuversichtlich, seinen Sohn bald zu Hause zu sehen. Und einige Antworten zu bekommen.