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Spaniens König sagt Korruption den Kampf an

Der spanische König Felipe VI hat in seiner ersten Weihnachtsansprache der Korruption den Kampf angesagt. Seine Schwester Cristina erwähnte er dabei

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Der spanische König Felipe VI hat in seiner ersten Weihnachtsansprache der Korruption den Kampf angesagt. Seine Schwester Cristina erwähnte er dabei nicht direkt. Sie muss sich als erstes Mitglied der königlichen Familie wegen Steuervergehens vor Gericht verantworten.

Felipe sagte: “Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass öffentliche Gelder rechtmäßig verwaltet werden, dass es in öffentlichen Positionen keine Vetternwirtschaft gibt. Öffentliche Ämter dürfen nicht missbraucht werden, um persönliche Vorteile zu erlangen oder sich zu bereichern. Unser Ansehen und unser guter Ruf in der Welt dürfen nicht beschädigt werden.” Neben der Korrpution sagte Felipe auch Spaniens Arbeitslosigkeit den Kampf an. Hinsichtlich des Unabhängigkeitsstrebens rief der König sein Land zur Einigkeit auf.

Die Infantin Cristina wird verdächtigt, Komplizin ihres Mannes, des ehemaligen Handballspielers Inaki Urdangarin, gewesen zu sein. Er soll als Präsident einer gemeinnützigen Stiftung rund sechs Millionen Euro Steuergelder unterschlagen haben. Schon zu Beginn des Prozesses protestierten zahlreiche Spanier für die Abschaffung der Monarchie.