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UNO: Ebolaausbruch in Westafrika kann zum Jahresende besiegt werden

Der Leiter der UNO-Ebolamission UNMEER nennt die weltweiten Maßnahmen gegen Ebola äußerst erfolgreich. Inzwischen gebe es im Seuchengebiet auch genügend Behandungszentren.

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UNO: Ebolaausbruch in Westafrika kann zum Jahresende besiegt werden

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Die UNO zeigt sich zuversichtlich, dass der Ebolaausbruch in Westafrika bis zum Jahresende besiegt werden kann.

Bisher sind über zwanzigtausend Fälle bekannt; fast achttausend Menschen sind an der Seuche gestorben.

Fast alle Fälle konzentrieren sich auf die drei Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone.

Der Leiter der UNO-Ebolamission UNMEER erinnert an die Ausgangslage vor neunzig Tagen und daran, was damals an möglichen Entwicklungen vorausgesagt worden war.

Gemessen daran, sagt Anthony Banbury, seien die weltweiten Maßnahmen gegen Ebola seitdem äußerst erfolgreich gewesen.

Eine Berechnung im September hatte für Ende Januar noch gut eine halbe Million Erkrankte vorhergesagt, je nach Dunkelziffer auch fast dreimal so viele.

Die Forscher der amerikanischen Seuchenschutzbehörde CDC räumten aber etliche Unwägbarkeiten ein; auch war damals die internationale Hilfe noch kaum angelaufen.

Demnach ließe sich Ebola aber eindämmen, wenn siebzig Prozent der Kranken in Behandlungszentren kämen: Inzwischen ist das fast erreicht.

Banbury von UNMEER zufolge gibt es im Ebolagebiet inzwischen genügend Behandungszentren.

Außerdem habe man über 250 Mannschaften, die für sichere Beisetzungen der Ebolatoten sorgten.

Damit könne man wie geplant ab Ende des Monats alle Toten ohne Ansteckungsgefahr beerdigen.