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Weltbank-Präsident Jim Yong Kim: "Zentral- und Osteuropa bereiten uns große Sorgen"

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Weltbank-Präsident Jim Yong Kim: "Zentral- und Osteuropa bereiten uns große Sorgen"

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“Risiko” scheint eines der Schlüsselwörter für 2015 zu sein. Es herrscht Unsicherheit angesichts mehrerer internationaler Krisen und Konflikte.

Um der Weltwirtschaft und ihren Herausforderungen den Puls zu fühlen, haben wir beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos mit dem Präsidenten der Weltbank, Jim Yong Kim, gesprochen.

  • Jim Yong Kim ist 2012 Präsidenten der Weltbank geworden.
  • Der 52-Jährige wurde in Korea geboren, ist aber amerikanischer Staatsbürger.
  • Seine letzte verbliebene Gegenkandidatin war die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala. Sie gab sich bereits vor der offiziellen Entscheidung ihrem Konkurrenten aus den USA geschlagen.
  • Kim hat zwei Doktortitel, einen in Medizin und einen in Anthropologie. Sein Vater war Zahnarzt und lehrte an der Universität von Iowa, seine Mutter machte ihren Doktor an derselben Hochschule im Fach Philosophie. Kim selbst lehrte nach seiner Promotion in Harvard am Lehrstuhl für Soziale Medizin. Dort habilitierte er sich im Jahr 2000 zum Professor.Kims Forschungsschwerpunkt war die Behandlung der multiresistenten Tuberkulose.
  • Er bekleidete als Fachmann für Aids-Bekämpfung wichtige Positionen in der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
  • Als er seinen Posten bei der Weltbank antrat, hatte er keine Fachkenntnisse im Finanzbereich.