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Arabische Liga fordert Huthi-Rebellen zum Rückzug auf

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Auf dem Gipfeltreffen der Arabischen Liga im ägyptischen Scharm el-Scheich hat Saudi-Arabien wiederholt betont, die Luftschläge gegen die schiitischen Rebellen im Jemen gingen so lange weiter, bis die Huthi-Rebellen verdrängt seien. Die Arabische Liga forderte die Huthi-Rebellen auf, die Behörden, die sie besetzt haben, zu räumen, und den rechtmäßigen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi wieder an die Macht zu lassen. Die schiitischen Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden, haben weite Teile des Jemen eingenommen, der Präsident ist aus der Hauptstadt Sanaa nach Aden geflohen. Viele Ausländer haben den Jemen verlassen. Viele Staaten haben ihr Botschaftspersonal abgezogen.

Die Angst vor einem Bodenkrieg wird immer größer. Amateuraufnahmen zeigen saudische Panzer, die offenbar Richtung Jemen transportiert werden. Die "Zeit" schrieb, saudische Bodentruppen wären wohl nötig, um die offizielle jemenitische Regierung noch zu retten, und analysiert die Lage auf dem ""nächsten arabischen Schlachtfeld"".

Den vierten Tag in Folge bombardieren arabische Kampfjets Stellungen der Rebellen im Jemen. Saudi-Arabiens König Salman jedenfalls hat die arabischen Staaten in Scharm-el-Scheich auf einen langen Krieg im Jemen eingeschworen.