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Blatters Verteidigung: "Ich kann nicht jeden die ganze Zeit überwachen"

FIFA-Chef Blatter hat jede Verantwortung für den Korruptionsskandal von sich gewiesen. Es handle sich um Einzeltäter.

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Blatters Verteidigung: "Ich kann nicht jeden die ganze Zeit überwachen"

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Ungeachtet weltweiter Kritik und Boykott-Drohungen hat FIFA-Boss Joseph Blatter seine Eröffnungsrede zum FIFA-Kongress in Zürich gehalten. Blatter ging zwar auf den Korruptionsskandal um den Weltfußballverband ein, wies jedoch jegliche Verantwortung von sich.

Meinung

Wenn Menschen Falsches tun wollen, dann werden sie versuchen, dies zu verheimlichen.

Seine Aufgabe sei es nun, die FIFA in eine bessere Zukunft zu führen: “Ich weiß, dass viele Leute mich für das Handeln und den Ruf der globalen Fußballgemeinschaft verantwortlich machen. Sei es die Entscheidung für die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft oder ein Korruptionsskandal. Wir, oder ich kann nicht jeden die ganze Zeit überwachen. Wenn Menschen Falsches tun wollen, dann werden sie versuchen, dies zu verheimlichen. Doch letztendlich liegt die Verantwortung für den Ruf, den guten Zustand unserer Organisation und der Weg nach Vorne, um die Dinge wieder in Ordnung zu bringen in meinen Händen”.

Blatter will sich am Freitag für eine weitere Amtszeit als Verbandschef wählen lassen.

In Zürich wurden am Mittwoch auf Ersuchen der USA sieben Funktionäre der FIFA festgenommen. Ermittelt wird wegen Verdachts auf Korruption und Geldwäsche über 24 Jahre. Ihnen droht die Auslieferung an die USA und bis zu 20 Jahren Haft.